Ziegelsteine, hohe Räume, viel Glas und dadurch viel Licht durch große Bogenfenster - prägende Industriearchitektur zum Ende des 19. Jahrhunderts. Im Ensemble mit Schloss und Bücherei befindet sich die Kindlersche Fabrik im Ortskern der Gemeinde Gomaringen nahe Tübingen. Ihre Hallen aus Backstein entstanden ab 1902 und wurden in zwei Abschnitten für die Herstellung von Miederwaren erweitert.

Unser Büro hat 2013 in einem Verhandlungsverfahren den Auftrag zu Sanierung und Umbau des Hauses in ein Rathaus mit Polizeistation erhalten. Die mit vielen Fachgutachten und intensiver Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt verbundene Planung mündete 2016 in eine Baugenehmigung und einen Baubeginn im Juli 2017. Ziel ist die Baufertigstellung Mitte 2019.

Im Erdgeschoß findet sich Bürgerbüro, Hauptamt und Finanzverwaltung, im Obergeschoß Büros und Besprechungsräume für Bürgermeister und Fraktionen, in der Mitte der Ratssaal, nordseitig die Bauverwaltung. Das Untergeschoß bietet Raum für die örtliche Polizeistation und Technikräume.

Die Hülle des Gebäudes einschließlich einiger historisch wertvoller Fenster wird erhalten. Im Innern werden große Bereiche entkernt. Südseitig in Bürgerbüro und Bürgermeisteramt sowie nordseitig in der Bauverwaltung werden Decken und prägende Holzkonstruktionen ertüchtigt. Die gesamte Haustechnik wird erneuert, das Dach erhält eine Photovoltaikanlage. Der äußere Charakter des Hauses bleibt erhalten, im Innenbereich entsteht ein zeitgemäßes Rathaus, das die Gestaltung der Fassade und der alten Konstruktion aufnimmt und weiterführt.

Dienstleistungszentrum mit Rathaus, Gomaringen

"In ein von Nord nach Süd leicht ansteigendes und gut auf die Topografie reagierendes Funktionsband wird sehr selbstverständlich mittig im Grundstück die Sporthalle verortet. Der orthogonale Bezug zu den Freisportflächen bezieht diese mit ein, es entsteht ein zusammenhängender Sportcampus. Darüber hinaus entsteht durch die Setzung ein gut proportionierter Vorbereich und qualitätsvoller Eingangsbereich.

Die Qualität der städtebaulichen Positionierung setzt sich im Innern des Gebäudes fort. Foyer, Zuschauertribüne und Sporttreff versprechen einen einladenden Auftakt, die Anordnung der Fußballerumkleiden auf EG-Niveau mit eigenem Eingang und die Organisation der Hallenebene sind funktional und geglückt.

Sowohl die dargestellte Atmosphäre im Innern als auch die architektonische Haltung der Fassade zeigen das Niveau der Arbeit. Die klare Grundrissstruktur und die gewählte Konstruktion lassen eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Insgesamt stellt die Arbeit einen sehr wertvollen Beitrag zur gestellten Wettbewerbsaufgabe dar." (Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll)

Wettbewerb: April 2017, 1.Preis
Standort: Mauerstetten
Bauherr: Gemeinde Mauerstetten
Bruttogrundfläche: ca. 3060 m²
Modellbau: Uli Schreiner, Reutlingen
Rendering: loomn, Gütersloh

Wettbewerb Dreifeldsporthalle, Mauerstetten 2017

Die Erweiterung und Sanierung der Schillerschule besteht aus verschiedenen Bauabschnitten. Bauabschnitt 1 umfasst die Maßnahmen aus den Forderungen des Brandschutzes, die Erweiterung mit zentralen WC-Anlagen im EG, sowie den Einbau einer Aufzugsanlage im Treppenhaus, um die Barrierefreiheit des Gebäudes zu gewährleisten. Bauabschnitt 2 umfasst den Abbruch eines bestehenden Gebäudes aus dem Baujahr 1963 und den Neubau für die Verwaltung, die Primarstufen und den Neubau einer Mensa, die das "Herzstück" der Gesamtanlage bildet und den Übergangsbereich zwischen der Schillerhalle und dem Schulanlage definiert. Bauabschnitt 3 umfasst den Einbau einer Schulküche und Lehrküche im Bestand, sowie Maßnahmen aus den Forderungen des Brandschutzes.

Bauherr: Gemeinde Dettingen an der Erms
Standort: Dettingen an der Erms
Bruttogrundfläche Neubau: 5.203 m²
Bruttorauminhalt Neubau: 21.565 m³
Leistungsphasen: 1-9 (HOAI)
Baukosten brutto: 8,9 Mio. EUR
VOF-Verfahren: 2014
Fertigstellung: 2019/2020

Schillerschule, Dettingen 2019/2020

In unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum und unweit der Stadtmitte von Herbrechtingen entsteht die neue „Bibrishalle“. Der Neubau ersetzt die bestehenden öffentlichen Gebäude Oskar-Mozer-Halle und die alte Bibrishalle, welche nach Fertigstellung der Maßnahmen abgebrochen werden sollen. Der entstehende Freiraum zwischen dem Neubau, dem Schulzentrum und den Freianlagen des Sportzentrums wird als Parkierungsfläche genutzt. Die Verortung des Neubaus auf dem westlichen Geländeteil schützt die angrenzende Bebauung vor Lärmbelastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen bei Sport- und Festbetrieb.

Im Neubau sind folgende Nutzungen (inkl. der dazu notwendigen Nebenräume) vorgesehen: 3-fach Sporthalle mit Teleskoptribüne für bis zu 700 Besucher, Mehrzweckhalle (Festhalle) 2-teilbar, Schulmensa mit Küche, Gymnastikräume, sowie ein Trainingsraum für die Ringer.

Die Sport- und Festhalle wird eingeschossig, alle übrigen Bereiche zweigeschossig erstellt. Die Technikzentrale liegt im Dachbereich zurückgesetzt in der Mitte des Gebäudes. In Zusammenarbeit mit einem Fachplaner für Farbgestaltung wurde ein Farb- und Materialkonzept erstellt.

Bauherr: Stadt Herbrechtingen
Standort: Herbrechtingen
Bruttogrundfläche: 10.650 m²
Bruttorauminhalt: 46.410 m³
Leistungsphasen: 3-9
Baukosten brutto: 15,4 Mio. Euro
Machbarkeitsstudie: 2014
VOF Verfahren: 2017
Fertigstellung: 2019

Sport- und Mehrzweckhalle, Herbrechtingen 2019

Südlich des Stadtzentrums und östlich der bereits bestehenden Schul- und Sportanlagen entsteht das neue Sportzentrum der Stadt Marbach am Neckar. Als erster Baustein wird der Neubau der klassischen 3-Feld-Sporthalle mit Tribüne für 199 Zuschauer und Gymnastikraum am Lauerbäumle umgesetzt.

Der Neubau orientiert sich mit seinem Eingang nach Süden. Auf der Nordseite sorgt eine großflächige Verglasung ober-halb der Geräteräume für eine gleichmäßige blendfreie Belichtung der Sporthalle. Die leichte Hanglage des Gebäudes ermöglicht einen ebenerdigen Zugang sowohl im Erdgeschoss (Foyer) als auch im Untergeschoss (Sporthalle).

Bauherr: Stadt Marbach am Neckar
Nettogrundfläche: 2.455 m2
Bruttorauminhalt: 19.700 m³
Gesamtkosten brutto: 5,9 Mio EUR
Leistungsphasen: 1-9
Sportstättenentwicklungsplanung: 2013
VOF-Verfahren: 2015
Fertigstellung: 2018

 

Sporthalle, Marbach am Neckar 2018

Die TTR betreibt einen Technologiepark mit den beiden Standorten Tübingen und Reutlingen. Nach einem ersten Bau in Tübingen 2003 entstanden am Reutlinger Standort in den Jahren 2005-2017 fünf Gebäude. Nun ist ein zweites Haus in Tübingen im Bau.

Der für die TTR typische H-förmige Grundriss besteht aus einem Erschließungskern mit Treppenhaus, Aufzug, WC-Bereich und  zwei Installationsschächten. Von dort lassen sich bis zu 6 unterschiedliche Mietbereiche erschließen. Die Ausbauten für die Mieter erfolgen ab Mitte 2018 mit und nach Fertigstellung des Gebäudes. Die Hanglage ermöglicht ein Untergeschoß mit eigenen Stellplätzen für PKW und Fahrrad sowie Lager- und Technikflächen, die insbesondere für die Lüftung auch auf dem Dach entsprechend Mieterbedarf Raum finden. Die Raumhöhe mit 3,50 m ermöglicht die Nutzung als Labor. Eingang und Toilettenanlagen gestalten sich mit Rundungen an Bauteilkanten, in indirekter Beleuchtung, in Spiegeln und Einbauten.

Das Gebäude wird als Stahlbetonbau mit aussteifendem Kern, wenigen Stützen und einer Fassade mit scheibenförmigen tragenden Elementen konstruiert. Die in Bändern gegliederte Fassade aus umlaufenden hellen Kalkputzflächen mit dunklen eingestreuten Partikeln und brüstungshohen Fensterbändern aus Aluminium zieht sich durch alle Geschosse. Im Erdgeschoss ist die Fassade in Teilbereichen raumhoch. Der in den Hang gesteckte Sockel erhält einen dunklen groben Putz.

Bauherr: Technologieparks Tübingen Reitlingen GmbH
(Tochter der L-Bank Baden-Württemberg)
Standort: Tübingen
Bruttogeschossfläche: 7.550 m²
Bruttorauminhalt: 28.700 m³
Bruttobaukosten: 7,8 Mio EUR
Fertigstellung: Sommer 2018

TTR Technologiepark, Tübingen Reutlingen

"Die Verfasser verorten einen ruhigen, im Umriss quadratischen Baukörper im nordwestlichen Planungsgebiet. Die verbleibenden Flächen für den Wohnungsbau sind gut nutzbar, die vorgeschlagenen Baukörper lassen dem Pflegeheim an allen Seiten einen ausreichenden Freiraum. Die Erschließung vom Starenweg erfolgt über eine Wohnstraße, die an einem baumbestandenen Plätzchen mit den Besucherparkplätzen endet. Von hier wird mit leichtem Versatz der Haupteingang des Pflegeheims erreicht.

An der Nordseite des Pflegeheims wird ein weiterer Außenbereich angeboten, der Aussicht ins Tal bietet und gut an den Fußweg angebunden werden kann. Der eingezogene Haupteingang führt in ein gut dimensioniertes Foyer und weiter zur Cafeteria, die sich zum nördlichen Vorplatz öffnet, aber zugleich auch über einen südlichen Tiefhof belichtet wird. Am Foyer führt gut auffindbar eine einläufige Treppe ins Zentrum der zwei Pflegegeschosse. Dieser allgemeiner Treppenraum mit Ausblick ins Tal nach Norden und den Bewohnergarten im Süden erschließt zwei gleichartige Schenkel, die mit jeweils einer Wohngruppe den Hof begleiten.

Bewohnerzimmer, Aufenhaltsbereiche und Arbeitsräume sind sehr sinnfällig an einem Mittelflur angeordnet. Alle Bewohnerzimmer sind ost-, süd-, oder westorientiert. Die Aufenhaltsräume mit vorgelagerten Balkonen sind bestens belichtet, durch ihre geringe Tiefe flexibel möblierbar und laden alle Bewohner einer Wohngruppe zum Mitmachen ein. Die Bewohner des Erdgeschosses erreichen den zentralen Gartenhof für Demente über die Terrassen oder die Flurenden. Die Räume der Verwaltung liegen im EG am Haupttreppenhaus, die gesamten dienenden Räume im Hanggeschoss sind sparsam und funktional gut angeordnet.

Die klaren Grundrisse ebenso wie Putzfassaden mit großen Lochfenstern lassen eine wirtschaftliche Realisierung erwarten. Insgesamt besticht die Arbeit durch eine klare Setzung im Quartier unter geschickter Ausnutzung der Hangsituation und durch eine sehr gute Anordnung und Ausbildung der Wohngruppen am großen geschützten Innenhof." (Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll)

Wettbewerb:  Mai 2017, 1. Preis
Standort: Ergenzingen
Bauherr: Hospitalstiftung Rottenburg am Neckar
in Verbindung mit der Stadt Rottenburg, Baudezernat, Hochbauamt
Bruttogrundfläche:  ca. 4315 m²

Wettbewerb Pflegeheim, Ergenzingen 2017

Das von der Kernstadt Radolfzell fußläufig zu erreichende und an der Einfallstraße B33 liegende Herstellerverkaufszentrum Seemaxx in Radolfzell soll erweitert werden. Durch die Revitalisierung von weiteren brachliegenden Produktionshallen zur Schützenstraße, direkt angrenzend an das 2006 eröffnete Seemaxx, soll das Flächenrecycling der Stadt fortgeführt werden. Die Konversion belebt weiter die neue Stadtachse zwischen Schiesser-Areal und Bodenseeufer und stärkt zugleich nachhaltig und funktional den historischen Stadtkern.

Es entsteht eine lebendige Mischung namhafter Mode- und Textilmarken. Die Verkaufsfläche von derzeit 4.500m² soll unter Einbeziehung weiterer Erdgeschoßflächen, sowie Obergeschoßflächen auf 8.500m² erweitert werden. Die ehemalige Produktionshalle wird durch neue große Öffnungen der Zwischendecke in ihrem Volumen erlebbar. Lufträumlich werden die Erdgeschoßflächen und die Obergeschoßflächen miteinander verbunden.

Die Außen- und Innenfassaden greifen die Architektursprache des 1. Bauabschnitts auf. Die derzeit geschlossene Westfassade zur Schützenstraße erhält eine großzügige Glasfassade. Die Fortsetzung der Materialität der Leuchtwände des Innenraumes im Außenraum betont die Präsenz des Seemaxx an der Schützenstraße. Die höher liegende Produktionshalle wird, durch einen weiteren Zugang von der Schützenstraße her kommend erschlossen. Im Innenraum verbindet eine umlaufende Mall aus transluzenten Leuchtwänden sämtliche Läden, die Industriearchitektur kontrastierend und stärkend. Verzinkte Oberflächen und Sichtinstallationen unterstützen den intensiven Dialog zwischen Umnutzung und Bestand. Zur Erschließung des Obergeschoßes werden Fahrtreppen und Aufzüge eingebaut. Der gesamte Hallenbereich wird über Fassadenöffnungen in der Westfassade und zusätzliche Lichtkuppeln im Dach natürlich be- und entlüftet. Die Klimatisierung der Läden erfolgt über Kühl-/Heizsegel im Zwischendeckenbereich.

Fertigstellung: 2017
Standort: Radolfzell
Bauherr: Hesta Beteiligungs GmbH
Bruttogrundfläche: 7.900 m²
Bruttorauminhalt: 100.000 m³

Herstellerverkaufszentrum Seemaxx, Radolfzell 2017

"Der Entwurf überzeugt als klarer städtebaulich dominanter Solitär, der wie selbstverständlich aus der Topografie entwickelt wurde. Der Baukörper entwickelt sich längs der vorhandenen Höhenlinien und nimmt in seiner Geschossigkeit geschickt den vorhandenen Geländesprung auf. Die Längszessur erfolgt konsequent im Scheitelpunkt der unterschiedlich geneigten Dachflächen. An dieser Stelle erfolgt auch in Inneren die Zäsur zwischen der zweigeschossigen Nebenraumzone und der eingeschossigen Hallenzone.

Durch die Drehung des Baukörpers in nordwestlicher Richtung wird ein wünschenswerter Abstand zur denkmalgeschützten Kastanienallee eingehalten. Dabei entsteht ein ausreichend dimensionierter Eingangsbereich mit guter Besonnung in südöstlicher Richtung. Von hier erschließt sich das zweigeschossige Foyer mit direktem Zugang zum Gymnastikraum und Blick in das Foyer auf Hallenebene.

Der Hallenbereich ist ausgehend vom unteren Foyer übersichtlich und klar gegliedert. Die geforderte Teilbarkeit der Halle ist inklusive getrennter Zugänge erfüllt. Auch die Geräteräume sind den Hallenhälften direkt zugeordnet. Die Regie übersieht beide Bereiche. Auch die Anordnung der Garderoben erfüllt die Anforderungen. Die Zuschauertribüne ist gestuft und sowohl von Sportlereingang als auch von Foyer zugänglich, und bietet einen reizvollen Ausblick über die Halle hinweg zum Dorf.

Die Fassaden zeigen insgesamt ein angemessenes Verhältnis von geschlossenen und verglasten Flächen in reizvoller Anordnung nach allen Seiten, insbesondere zur Ortsseite hin. Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine klare Grundrissdisposition. Nach außen passt das Gebäude gut zum Dorfcharakter und der ländlichen Umgebung und bindet sich hervorragend in die Topografie ein. Sogar die bestehende Pappelallee kann erhalten werden." (Auszug aus Juryprotokoll)

Wettbewerb: Oktober 2016, Anerkennung
Standort: Vöhringen
Bauherr: Gemeinde Vöhringen
Bruttogrundfläche: 2.500 m²
Visualisierung: loomn, Gütersloh

Wettbewerb Mehrzweckhalle, Vöhringen 2016

Der 6- bzw. 7-geschossige Neubau wird in Massivbauweise mit einer Ziegel-Vorsatzschale ausgeführt. Die Ortbetondecken liegen auf Stützen und ermöglichen eine flexible Nutzung der Büroflächen. Das Erscheinungsbild wird durch die Beschränkung auf wenige Materialien (Ziegel, eloxiertes Aluminium, Glas, Sichtbeton) und Farben vereinheitlicht. Der Neubau wird in 2 Bauabschnitten hergestellt, die über einen verglasten Stahlsteg miteinander verbunden sind und bietet 104 PKW-Stellplätze.

Wettbewerb: Januar 2013, 1. Preis
Fertigstellung: September 2017 
Standort: Reutlingen
Bauherr: GWG Reutlingen 
Nettogrundfläche: 12.500 m²
Rendering: Moritz Doerstelmann

Pfenning Areal, Reutlingen 2015-2017

Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die LBS in Karlsruhe als erster Teil eines neuen Carrees aus insgesamt 4 Baukörpern. Alle 4 Baukörper sind zu einer zentralen Platzfläche orientiert. Ein offen überdeckter Eingangsbereich bildet das gemeinsame Entree für die beiden Eingänge des Bankgebäudes und des Beratungszentrums. Ein Kasino mit Außenterrasse belebt den zentralen offenen Innenhof. Eine flexible Gebäudestruktur schafft Flächen für moderne Arbeitsplätze und Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzungsaufteilungen.

Wettbewerb: Oktober 2013, 1. Preis
Fertigstellung: März 2017
Standort: Karlsruhe
Bauherr: LBS Baden-Württemberg
Nettogrundfläche: 13.500 m²
Renderings: Moritz Doerstelmann

LBS, Karlsruhe 2014-2017

Die Erschließung der Adolf-Reichwein-Schule, Ganztagsbetreuung und Kindertagesstätte, erfolgt über einen gemeinsamen, teilweise überdachten Vorplatz als Begegnungspunkt und wettergeschützter Wartebereich. Der L-förmige Grundriss des Schulkindergartens schafft einen geschützten, gemeinsam genutzten Außenbereich für Schulkindergarten und Kindertagesstätte. Einfache und klare Grundrisse bieten eine hohe Flexibilität und ermöglichen eine wirtschaftliche Konstruktionsweise. Der Ganztagesbereich ist um einen zentralen Innenhof organisiert. Cafeteria, Bewegungs- und Spielraum sind zusammenschaltbar und als abgeschlossener getrennter Bereich außerhalb der Schulzeit nutzbar. Die Gebäudehülle wird hochwärmegedämmt ausgeführt, das Gebäude erhält den Energie Standard "Zertifiziertes Passivhaus".

Wettbewerb: Juli 2013, 1. Preis
Fertigstellung: Sommer 2017
Standort: Freiburg
Bauherr: Stadt Freiburg
Bruttogrundfläche: 4.900 m²
Modellfoto: Riehle+Assoziierte

Adolf-Reichwein-Schule, Freiburg 2013-2017

Wettbewerb: Mai 2016, Anerkennung
Standort: Freiburg
Bauherr: Stadt Freiburg
Bruttogrundfläche: 22.000 m²
Renderings: Loomn, Gütersloh

Wettbewerb Staudingerschule, Freiburg 2016

Wettbewerb: Juli 2016
Standort: Konstanz
Bauherr: Bädergesellschaft Konstanz
Bruttogrundfläche: 10.500 m²
Rendering: VIZÉ, Prag

Wettbewerb Sport- und Familienbad, Konstanz 2016

Wettbewerb: November 2014, 1.Preis
mit Krieger Architekten und greenbox Lanschaftsarchitekten
Standort: Freilassing
Bauherr: Stadt Freilassing
Bruttogrundfläche: 5.500 m²
Rendering: Lutz Wiethaus, Essen

Wettbewerb Erholungspark Badylon, Freilassing 2014

Wettbewerb: Januar 2015, 2. Preis
Standort: Schutterwald
Bauherr: Gemeinde Schutterwald
Bruttogrundfläche: 5.500 m²
Rendering: Moritz Doerstelmann

Wettbewerb Ortsmitte, Schutterwald 2014

Der Neubau beinhaltet einen Kletterturm, sowie eine Boulderhalle mit Bouldergalerie und eine Sporthalle, einen Kraftraum und einen Gymnastikraum. Im Außenbereich sind Boulderblöcke, Outdoor-Kletterwände (Kletterturm) und Outdoor-Boulderwände (Boulderhalle) platziert.

Fertigstellung: Oktober 2014
Standort: Tübingen
Bauherr: Deutscher Alpenverein
Bruttogrundfläche: 1.600 m²

Kletterhalle, Tübingen 2013-2014

Der Rathausplatz in Dußlingen erhält an der Westseite seine städtebauliche Begrenzung durch ein Wohn- und Geschäftshaus. Zweigeschossig im Bereich des Rathauses, fünfgeschossig an der Ecke des Platzes zur Straße. Im Erdgeschoss findet sich an der Straßenseite ein Café, zum Rathaus eine Kinderkrippe, in den oberen Geschossen Wohnungen, im Untergeschoss Parkierung, Lagerräume, Rathausarchiv. Die Fassade ist an der Platzecke im EG flächig verglast, in den Obergeschossen strukturierter Putz, Lochfenster und Loggien mit Schiebeläden als Sonnenschutz.

Fertigstellung: Herbst 2014
Standort: Dußlingen
Bauherr: Kreisbaugesellschaft Tübingen
Nettogrundfläche: 2.400 m²

Wohn- und Geschäftshaus, Dussligen 2012-2014

Der Einbau eines „Wire and Tube Centers" als Kunden- und Kompetenzzentrum zur Produktpräsentation in eine bestehende Werkhalle, soll den WAFIOS Produkten angemessene Bedeutung verleihen. Zonierte Funktionsbereiche erzeugen eine konzentrierte Atmosphäre für Gespräche, bei denen der Besucher stets freien Blick und Zugang auf die Produktausstellung insgesamt behält. Die Raumgliederung erfolgt durch die Installation von 5 m hohen Stützenverkleidungen aus zwei Halbschalen. Über eine Stahltreppe gelangt man auf die eingestellte Empore mit transparenten Besprechungsräumen und Übersicht über die gesamte Produktionspalette.

Fertigstellung: April 2004
Standort: Reutlingen
Bauherr: Wafios AG
Nettogrundfläche: 650 m²

Wafios Showroom, Reutlingen 2012-2014

Das seniorengerechte Einfamilienhaus wurde als zweigeschossiger, transparenter Kubus auf einem Sockelgeschoß gestaltet. Über einen großzügigen Eingangsbereich mit kleinem Foyer wird das Haus betreten. Das Gebäude öffnet sich nach Süden und Westen. Vollflächig verglaste Schiebeelemente und umlaufende, überdachte Balkone orientieren sich zur Stadt hin in die parkartige Gartenanlage. Offenes Wohnen und Nachhaltigkeit wurden als kompakter, quadratischer Baukörper mit optimiertem Verhältnis von Hüllfläche zu Volumen realisiert.

Fertigstellung: Mai 2014
Standort: Reutlingen
Bauherr: privat
Nettogrundfläche: 700 m²

Wohnhaus, Reutlingen 2012-2014

Der neue Baukörper ist durch einen gläsernen Zwischenbau vom bestehenden Rathaus formal getrennt. Zentraler Punkt war die barrierefreie Erschließung beider Gebäudeteile. Im Erdgeschoss entstand ein offenes und einladendes Bürgerbüro. Der Sitzungssaal findet im Dachgeschoss seinen Platz. Die großzügige Verglasung des Giebels ermöglicht einen schönen Ausblick auf die ländliche Umgebung. Ein technisches Novum stellt die im Ziegeldach integrierte Photovoltaikanlage dar. Der Rathausplatz wurde neu gestaltet und in drei Höhenniveaus unterteilt. Platzprägende Elemente sind der historische Marktbrunnen und die Bestandslinde. Vor dem Ostgiebel entstand eine zusätzliche Ruhe- und Aktionsfläche.

Wettbewerb: 2009, 1. Preis
Fertigstellung: 2014
Standort: Kirchentellinsfurt
Bauherr: Gemeinde Kirchentellinsfurt
Bruttogrundfläche: 1.000 m²

Rathaus, Kirchentellinsfurt 2010-2014

Die Architektur des Feuerwehrhauses sollte möglichst einfach und wirtschaftlich sein. Sichtbeton-Fertigteilaußenwände mit Kerndämmung, ein mit Sichtbeton ausgeführter Feuerwehrturm und sichtbar belassene Betonwände im Innern betonen die Funktionalität und Robustheit. Der quadratische, höhenmäßig zweigeteilte Baukörper wird an der Eingangsseite durch den Schlauchtrocknungsturm dominiert.

Fertigstellung: April 2014
Standort: St. Johann-Würtingen
Bauherr: Gemeinde St. Johann
Nettogrundfläche: 1.050 m²

Feuerwehrhaus, St. Johann 2010-2014

Für die Hugo Boss AG entstand ein neues Verwaltungsgebäude auf dem Campus des Headquarters in Metzingen. Das von uns im Jahr 2000 entwickelte Gesamtkonzept für das Areal wird mit diesem Gebäude fortgeführt. Mit dem Bau wurde im Februar 2012 begonnen. Im Mai 2013 wurde das Gebäude an den Nutzer übergeben.

Zertifiziert nach dem DGNB Gold Standard
IWS Award 2013
BDA Hugo-Häring-Auszeichnung 2014

Wettbewerb: August 2011, 1. Preis
Fertigstellung: Mai 2013
Standort: Metzingen
Bauherr: Hugo Boss AG
Bruttogrundfläche: 9.300 m²

Hugo Boss D15, Metzingen 2011-2013

Ein großzügig verglastes Atrium bildet den neuen Mittelpunkt der Hauptzweigstelle der Sparkasse in Reutlingen. Anforderungen an die Nutzung als Versammlungsstätte und die Optimierung der funktionalen Abläufe wurden durch den Umbau gelöst. Moderne Medientechnik machen auch größere Veranstaltungen möglich. Abgehängte, verstellbare Akustiksegel erlauben unterschiedliche Veranstaltungsszenarien und zonieren den Loungebereich im normalen Tagesbetrieb. Klare, einfache Details und Zurückhaltung in der Farbwahl kennzeichnen die neue Kundenhalle.

Fertigstellung: Mai 2013
Standort: Reutlingen
Bauherr: Kreissparkasse Reutlingen
Nettogrundfläche: 7.000 m²

Kreissparkasse Kundenhalle, Reutlingen 2011-2013

Neubau einer 3-feldrigen Sporthalle mit überdachtem Eingangsbereich für Schule und Vereine. Nutzung der natürlichen Topografie (Hanglage) zur Trennung der Zuschauer im Tribünenbereich oben und den Sportlern bzw. Schülern unten. Die Fassade wurde standortgerecht und nachhaltig mit Holzschindeln verkleidet.

Fertigstellung: Oktober 2013
Standort: Dornstetten
Bauherr: Stadtverwaltung Dornstetten
Bruttogrundfläche: 2.700 m²

Riedsteighalle, Dornstetten 2011-2013

Die Vierfeldsporthalle mit Gymnastikraum und Tribüne für 500 Zuschauer fand ihr Baufeld am Ufer der Nagold am Stadtausgang von Calw. Die Zugänge erfolgen über zwei Brückenbauwerke, die eine Straße im Süden und den Fluss im Norden überqueren. Der Platz vor der Halle wird durch einen aufgeschütteten, als Spielfläche genutzten Hügel und die Sitzstufen zur Nagold hin geprägt. Das sehr wirtschaftliche Bauwerk zeichnet sich durch Kompaktheit und geringes Volumen aus.

Wettbewerb: Dezember 2010, 1. Preis
Fertigstellung: Mai 2013
Standort: Calw
Bauherr: Stadt Calw
Bruttogrundfläche: 4.000 m²

Sporthalle, Calw 2011-2013

Neubau 'bigBOX-Hotel' in Kempten in direkter Verbindung mit der größten Veranstaltungshalle des Allgäus, der 'bigBOX', als Business-Hotel (4 Sterne) mit 124 Zimmern. Der selbstbewusste 7-geschossige Neubau verfügt neben einem differenzierten Angebot an Zimmern über das Restaurant 'musics' mit Bar und Café im Erdgeschoss. Im 1. Obergeschoss befindet sich ein Konferenzbereich mit zusammenschaltbaren Räumen unterschiedlicher Größe und auf dem Dach die Bar 'topSEVEN' mit Dachterrasse und einem unbeschreiblichen Blick auf das Alpenpanorama. Das Hotel ist baulich intern verbunden mit dem erweiterten Tagungsbereich des 'Seminarium' und insbesondere mit der Multifunktionshalle 'bigBOX'.

Fertigstellung: Oktober 2013
Standort: Kempten
Bauherr: privat
Nettogrundfläche: 7.000 m²

Big Box Hotel, Kempten 2011-2013

Die Anlage besteht aus einem 2-geschossigen Hauptgebäude für den Bereich der Wohn- und Wohn-/Pflegegruppen sowie die Bereiche für Verwaltung und Nebenräume. Das Hauptgebäude gliedert sich in drei um ein zentrales Erschließungselement angeordnete Flügel, die durch ihre L-Form verschiedene Innenhöfe bilden. Durch das zentrale Treppenhaus mit zwei Aufzügen und einer einläufigen Treppenanlage werden die im Obergeschoss liegenden Wohn-/Pflegegruppen erschlossen. Den einzelnen Gruppen sind Wohnhöfe zugeordnet, die über mittig angeordnete Gemeinschaftsbereiche mit Terrassen oder Balkonen zugänglich sind. Die tagesstrukturierenden Angebote sind in einem freistehenden 1-geschossigen Baukörper untergebracht. Auszeichnung der Architektenkammer Baden-Württemberg Beispielhaftes Bauen im Neckar-Odenwald-Kreis 2007-2015.

Fertigstellung: Oktober 2013
Standort: Walldürn
Bauherr: Johannes-Diakonie, Mosbach
Nettogrundfläche: 3.200 m²

Wohn- und Pflegeheim für behinderte Menschen, Walldürn 2011-2013

Neubau eines Sporthallenbades mit einem 50 x 20 m Sportbecken (8 Schwimmbahnen, optionale Entwurfsvariante mit 10 Bahnen) und einem 25 x 12,5 m Mehrzweckbecken mit Hubboden und Sprunganlage (3m-Sprungplattform und 1m-Sprungbrett). Zuschauerbereich mit einer Tribüne für 600 Sitz- und 300 Stehplätze war zu integrieren.

"Der ruhige Baukörper fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Die Gestaltung des Bauwerks signalisiert durch Betonung des Sockels als Bestandteil der Außenanlage die Lage der Hauptnutzungsebene der Badeplatte. Die durch eine Glasfuge vom Untergrund abgelöste "Baumasse" schwebt über der Hauptnutzungsebene und lässt den Bau leicht erscheinen."

Wettbewerb: Juni 2013, 1.Preis
mit Krieger Architekten und Kubus360
Standort: Stuttgart
Bauherr: Bäderbetriebe Stuttgart
Bruttogrundfläche: 7.000 m²
Renderings: Hendrik Seitz

Wettbewerb Sporthallenbad Neckarpark, Stuttgart 2013

Wettbewerb: September 2013, 5.Preis
Standort: Ravensburg
Bauherr: Raiffeisenbank Ravensburg
Bruttogrundfläche: 5.000 m²
Rendering: Moritz Doerstelmann

Wettbewerb Raiffeisenbank, Ravensburg 2013

S29 ist ein Mehrfamilienhaus mit 7 hochwertigen Wohnungen in attraktiver Aussichtslage. Wohnungsgemenge und -zuschnitte wurden so gewählt, dass die Bewohner generationenübergreifend und ggf. über den ganzen Lebenszyklus im Haus verbleiben können. Auf Grund seiner besonderen Energieeffizienz ist S29 ein Null-Energie-Haus.

Auszeichnungen Architektenkammer Baden-Württemberg Beispielhaftes Bauen im Landkreis Reutlingen 2013/2014
Arbeitskreis Baden-Württembergischer Bausparkassen und Land Baden-Württemberg Wohnen nachhaltig gestalten, Preis Initiative 2013/2014

Fertigstellung: November 2013
Standort: Reutlingen
Bauherr: privat
Nettogrundfläche: 1.300 m²

Mehrgenerationenhaus S29, Reutlingen 2011-2012

Neubau einer 3-feldrigen Sporthalle mit integrierter Kleinsporthalle und Außensportumkleiden. Nutzung der natürlichen Topografie zur Trennung der Zuschauer im Tribünenbereich oben und den Sportlern unten. Die Außensportumkleiden sind als drei ablesbare eingeschobene Boxen im klar gegliederten und kompakt gestalteten Baukörper der Halle geplant und dienen als Symbol für die 3-Feldrigkeit der Halle. Der Grundriss bietet einen großzügig überdachten und transparenten Eingangsbereich im Norden, sowie eine verglaste Südfassade mit starr beweglichen Lamellen.

VOF-Verfahren: Juli 2009, 1. Platz
Fertigstellung: April 2012
Standort: Reutlingen
Bauherr: Stadt Reutlingen
Bruttogrundfläche: 2.500 m²

Dietweghalle, Reutlingen 2010-2012

Die neue Verwaltung der Eschler Textil GmbH wurde als eingeschossiger, klarer Baukörper konzipiert. Transparent mit wertiger Materialität sowie vom Gelände leicht abgehoben, setzt er sich vor den Produktionsgebäuden in Szene. Mit seiner Anordnung und seiner Geste trägt das Gebäude als Ersatzneubau für eine Produktionshalle mit Verwaltung der umliegenden Bebauung Rechnung. Das repräsentative aber schlichte Verwaltungsgebäude mit offenem Raumkonzept, direkt an der Zufahrt des Firmengeländes gelegen, verkörpert die innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte des Unternehmens. Der Baukörper beinhaltet Büro- und Konferenzräume, sowie Lager, Mitarbeiteraufenthalt und Nebenräume.

Fertigstellung: Juli 2012
Standort: Balingen-Frommern
Bauherr: Eschler Textil GmbH
Nettogrundfläche: 2.800 m²

Produktions- und Verwaltungsgebäude, Balingen 2010-2012

Am Albtrauf in exponierter Aussichtslage auf das Echaztal wurde das Gebäude schonend in die Natur eingebettet. Das Restaurant mit 150 Sitzplätzen und die Terrasse mit 60 Sitzplätzen folgen dem natürlichen Höhenverlauf der Topografie. Die Verkleidung und die Stützmauern sind aus örtlichem Kalkstein. Das Flachdach ist extensiv begrünt.

Auszeichnung 'Baukultur Schwäbische Alb'

Fertigstellung: Dezember 2012
Standort: Pfullingen
Bauherr: privat
Nettogrundfläche: 750 m²

Waldcafé, Pfullingen 2010-2012

Der H-förmige Grundriss ergänzt die bisherigen, klassischen U-förmigen Grundrisse der Technologieparks der L-Bank. Die hohe Flexibilität des Grundrisses ist durch optimierte vertikale Installationswege und wenige tragende Stützen sowohl für Labornutzungen als auch für Büronutzungen unterschiedlicher Größe geeignet.

Der 3. Bauabschnitt beherbergt seit 2013 eine Kindertagesstätte mit 40 Plätzen. Die im 1. Obergeschoss angesiedelten "Tüftler" beleben das von Laboren und Büros geprägte Gebäude zum einen durch gemeinsame Nutzung von Aufzug und Treppe als auch durch das rückseitig geschützt angeordnete Freigelände.

Fertigstellung: Juli 2012
Standort: Reutlingen
Bauherr: TTR Technologiepark
Bruttogrundfläche: 5.300 m² (BA2)
Bruttogrundfläche: 6.000 m² (BA3)

Technologiezentrum, Reutlingen Tübingen 2009-2012

Wettbewerb: Oktober 2009, 1. Preis
Fertigstellung: August 2011
Standort: Steinlach-Wiesaz
Bauherr: Gemeinde Gomaringen
Nettogrundfläche: 1.000 m²

Schulzentrum, Steinlach Wiesaz 2009-2011

Der Neubau des Kinderhauses für 1- bis 3-Jährige ist als eingeschossiger Solitär für insgesamt vier Gruppen konzipiert. Die Gruppenbereiche (Gruppenräume, Ruheraum) sind L-förmig um einen zentralen Multifunktionsbereich herum angeordnet und werden jeweils von einer mittig angeordneten Loggia unterteilt. Über die den Gruppen zugeordneten Außenbereiche und die Loggien ist das Gebäude mit den Freianlagen verwebt. Die Außenanlagen bieten vielfältige, altersgerechte Spielmöglichkeiten und Erlebnisräume für die Kinder.

Kinderhaus, Pliezhausen 2009-2011

Neubau einer 2-feldrigen Sporthalle mit der Option der Erweiterbarkeit zur 3-Feldrigkeit. Die Halle für die örtlichen Schulen und Vereine ist auf einem ehemaligen Sportplatz gelegen und bietet in Nachbarschaft zur bestehenden Schule und dem Kindergarten die Möglichkeit der Ergänzung eines geschützten Außensportbereichs. Durch Absenkung der Hallenebene fügt sich der Baukörper harmonisch in die leicht ansteigende Hangsituation.

Fertigstellung: Oktober 2010
Standort: Fronreute-Blitzenreute
Bauherr: Gemeinde Fronreute
Nettogrundfläche: 2.000 m²

Sporthalle, Fronreute 2008-2010

Langgestreckter Solitär zwischen Bahnlinie und Bahnhofstraße. Transparenter Baukörper mit 3-seitigen Sonnenschutzlamellen aus eloxiertem Aluminium. Die  Bücherei ist als Großraum erlebbar. Die Schulmediothek lässt sich mit einer mobilen Wand abtrennen. Der Lesehof im Inneren bietet einen weiteren Erlebnisbereich für Groß und Klein. In der eingeschobenen und angedockten Nebenspange sind Toiletten, Büro, Teeküche und die Gebäudetechnik angeordnet.

BDA Hugo-Häring-Preis 2011, AKBW Auszeichnung für beispielhaftes Bauen 2011, Iconic Award 2015

Fertigstellung: September 2009
Standort: Dußlingen
Bauherr: Gemeinde Dußlingen
Bruttogrundfläche: 800 m²

Bücherei, Dusslingen 2007-2009

Viergeschossiges Industriegebäude mit Teilunterkellerung und hochflexiblem Skelettbau aus Stahlbeton mit Flachdecken und Betonstützen. Einfache, kubische Bauform nach außen, Differenzierung und Flexibilität im Inneren. Sichtbetonwände und -decken im Foyer und in den Erschließungselementen. Vorgehängte flächenbündige Glasfassade in den Obergeschossen. Einheitliches Erscheinungsbild durch die Beschränkung auf wenige Farben und Materialien.

Fertigstellung: März 2009
Standort: Reutlingen
Bauherr: Robert Bosch Industrieanlagen GmbH
Nettogrundfläche: 27.000 m²

Robert Bosch, Reutlingen 2007-2009

Das quer zur Halle liegende Foyer verbindet die beiden auf der Vorplatzebene und auf der Nagoldaue liegenden Zuschauereingänge miteinander. Die Böschungskante zwischen Busbahnhof und Talaue setzt sich in der inneren Gebäudestruktur fort. Die auf Uferebene liegende Tribüne und eine vorgelagerte überdachte äußere Zuschauerplattform bieten attraktive Möglichkeiten das Sportgeschehen vom Uferweg aus mitzuerleben. Das ausladende Dach dient als Sonnenschutz und bildet einen geschützten Wartebereich.

AKBW Auszeichnung für beispielhaftes Bauen

Wettbewerb: 2004, 1. Preis
Fertigstellung: 2009
Standort: Bad Liebenzell
Bauherr: Stadt Bad Liebenzell
Nettogrundfläche: 2.300 m²

Sporthalle, Bad Liebenzell 2005-2009

Lebensraum mit Mehrwert unter der Achalmburg: Wohnen auf zwei Ebenen unter Ausnutzung der Topografie mit jeweils ebenerdigem Terrassen- und Gartenbezug. Geschickte Ausrichtung zum Sonnenverlauf mit Wohlfühlatmosphäre in den Wohnräumen und Freibereichen mit idealen Möglichkeiten zur passiven Nutzung der Solarenergie. Die großzügigen raumhohen Verglasungen bieten eine grandiose Aussicht auf Reutlingen und den Albtraum bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre durch die Baukörperdisposition zur Straße und zur Nachbarbebauung.

Fertigstellung: Juli 2008
Standort: Reutlingen
Bauherr: privat
Wohnfläche: 300 m²

Wohnhaus, Reutlingen 2006-2008

Die brachliegende Produktionshalle wurde in ein Herstellerverkaufszentrum namhafter Marken umgewandelt. Breite Rampen über eine spiegelnde Wasserfläche verbinden den Vorplatz mit den Stellplätzen als Reminiszenz an den nahen Bodensee. Durch große Öffnungen der Zwischendecke wird das Volumen des Innenraumes erlebbar. Eine umlaufende Mall aus transluzenten Leuchtwänden verbindet sämtliche Läden. Verzinkte Oberflächen und Sichtinstallationen unterstreichen den Dialog zwischen Bestand und Umnutzung.

Flächenrecyclingpreis 2008

Wettbewerb: April 2005, 1. Preis
Fertigstellung: Oktober 2006
Standort: Radolfzell
Bauherr: Hesta GmbH
Nettogrundfläche: 8.000 m²

Seemaxx, Radolfzell 2005-2006

Multifunktionales Atrium-Bürogebäude mit Tiefgarage. Hochflexibler Skelettbau zur Schaffung von Einzel-, Gruppen- oder Großraumbüros. Mit Ausstellungs- und Präsentationsflächen im Erdgeschoss. Restaurant mit vorgelagerter Wasserfläche und Freibereich. Sämtliche Büroarbeitsplätze mit Tagesbelichtung und Fensterlüftung. Entmaterialisierung und höchtsmögliche Neutralität in der architektonischen Gestaltung als Umgebung für wechselnde Modeprodukte.

BDA Hugo-Häring-Preis 2008
AKBW Auszeichnung beispielhaftes Bauen 2008
AIT Best Office Award 2008

Wettbewerb: August 2002, 1. Preis
Fertigstellung: Dezember 2006
Standort: Metzingen
Bauherr: Hugo Boss AG
Bruttogrundfläche: 21.000 m²

Hugo Boss D19, Metzingen 2003-2006

Der Baukörper reagiert auf das aktuelle Schulkonzept. Zentrale Eingangssituation über Zugang Forum und Zugang Hallenbadseite. Forum als variabler Veranstaltungsbereich, durch mobile Trennwände in unterschiedlichen Raumgrößen teilbar. Klassenzimmer mit zugeordneten offenen Lerninseln. Küche und Auswärtigenraum für Ganztagesbetreuung. Hochwertige Materialausstattung bei engem Kostenrahmen. Eingangshof als Aufenthalts-, Fest- und Ausstellungsfläche.

VOF-Verfahren: September  2003, 1. Platz
Fertigstellung: September 2005
Standort: Waldenbuch
Bauherr: Stadt Waldenbuch
Bruttogrundfläche: 3.000 m²

Schule, Waldenbuch 2003-2005

Die drei Gebäudeteile sind im Untergeschoß miteinander verbunden. Jeder Gebäudeteil verkörpert dabei eine Marke. Aufgrund der städtebaulichen Situation haben die drei amorphen Baukörper keine eindeutig definierte Vorder- oder Rückseite. Die Gebäude erinnern an Silos oder Speicher und verkörpern damit den Industrie- und Fabrikcharakter. Aus ökologischen Gründen sind die Flachdächer begrünt.

BDA Hugo-Häring-Preis 2008, AKBW Auszeichnung guter Bauten

Fertigstellung: August 2005
Standort: Metzingen
Bauherr: Holy AG
Bruttogrundfläche: 3.500 m²

Ermshäuser, Metzingen 2003-2005

Das Restaurant auf dem Lindenplatz bildet das Scharnier zwischen der Innenstadt und dem Fabrikverkauf in Metzingen. In pavillonartiger Form öffnet sich das Gebäude mit großen Glasfassaden zu allen Seiten des Platzes und zum Flusslauf der Erms. Das auskragende Dach wurde mit thermisch behandelter Buche verkleidet, die schwebende Terrasse wurde aus eingefärbten Betonfertigteilen erstellt.

AKBW Auszeichnung beispielhaftes Bauen 2008

Fertigstellung: September 2005
Standort: Metzingen
Bauherr: Holy AG
Nettogrundfläche: 500 m²

Olio e Pane, Metzingen 2003-2005

Dreigeschossiges Atrium-Bürogebäude mit Tiefgarage. Hochflexibler Skelettbau als Kombi-/Großraumbüro. Im Erdgeschoss mit Ausstellungs- und Präsentationsflächen. "Entmaterialisierung" und höchstmögliche Neutralität in der architektonischen Gestaltung als Umgebung für wechselnde Design-Produkte im Modebereich. Doppelfassade als Klimahülle und "zweite Haut" in doppelter Funktion: Als formbildendes Element und als Teil des Klima- und Energiekonzeptes. Intelligente Architektur und Gebäudetechnik: Doppelfassade zur Nutzung solarer Energie im Winter und zur Unterstützung der natürlichen Be- und Entlüftung durch thermische Auftriebswirkung. Atrium als Regenerierungselement der Raumluft.

Architektenkammer Baden-Württemberg, Auszeichnung für beispielhaftes Bauen 2001
Bund Deutscher Architekten, Auszeichnung guter Bauten 2002

Wettbewerb: August 1999, 1. Preis
Fertigstellung: Mai 2001
Standort: Metzingen
Bauherr: Hugo Boss AG
Nettogrundfläche: 12.000 m²

Hugo Boss D17, Metzingen 1999-2001

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